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Ablaugen - nur die beste Technik bringt beste Ergebnisse

Das Ablaugen in Tauchbädern ist zwar (wegen der geringen Investition) nach wie vor weit verbreitet, ist aber längst nicht mehr Stand der Technik. Moderne Ablaugereien arbeiten mit dem Kammersprühverfahren.
Ablaugen ist (neben Abschleifen, Abbrennen etc.) eine der Methoden, vor der Restaurierung den alten Lack von der Holzoberfläche zu entfernen. Man kann dazu entweder die in Baumärkten oder beim Farbenhändler erhältliche Ablaugepaste verwenden (nicht sehr effektiv, teuer, schmutzig, Probleme mit der Entsorgung) oder - wenn der Lack verseifbar ist - dies im flüssigen Verfahren mit Kali- oder Natronlauge bewirken.
Traditionell geschieht das Ablaugen in Tauchbädern, die mit Lauge gefüllt sind und in die die zu entlackenden Teile untergetaucht werden. Das funktioniert zwar, ist aber für die Holzverbindungen eine ziemliche Strapaze, weil die Holzteile
sehr lange in die Lauge eingetaucht bleiben müssen und sich entsprechend intensiv damit vollsaugen. Die Folge: das Holz verzieht sich, Leimverbindungen lösen sich, Applikationen gehen verloren.
Die HolzCleanic arbeitet mit einer neuen Technik, bei der die Lauge in einem Pumpen/Düsen-System zirkuliert. Bei diesem Kammersprühverfahren gestellt. Nach dem Schließen der Kammertür wird am Schaltschrank die Prozeßdauer eingestellt und der Prozeß gestartet. Während des Ablaugeprozesses bewegt sich in der Kammer ein rundum mit Düsen bestückter Rahmen im Takt auf- und abwärts. Durch die werden die Möbel in eine speziell dafür konstruierte Kabine Düsen wird dabei ständig heiße Lauge gepumpt, die in der Kammer als feiner Sprühnebel auf die Holzteile niedergeht.
Durch diese ständige Zufuhr frischer Lauge und das stetige Abschwemmen des schon verseiften Lacks erfolgt eine sehr intensive Bearbeitung des Restlacks, so dass schon nach kurzer Bearbeitungszeit das gewünschte Ergebnis erzielt ist. Zum Vergleich: wenn die Bearbeitung eines Möbels im Tauchbad mindestens eine halbe Stunde dauert, erreicht die Kammer das gleiche Ergebnis in 10 Minuten - ohne das Möbel dabei ernsthaft zu durchnässen. Entsprechend weniger Belastung der Holzverbindungen und überschaubere Zeiten der Nachtrocknung sind die Folge.
Nach dem Ablaugevorgang werden die entlackten Teile in den Spritzraum gebracht und dort mit Wasserhochdruck von Lauge- und letzten Dreckresten befreit. Bei mehreren Lackschichten und schwierigen Lacken wird der Vorgang wiederholt.